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Qualitätssiegel für den Seiml-Hof

Ilzham (ca). Der Seiml-Hof in Ilzham bei Obing ist der erste landwirt- schaftliche Betrieb, der die Auszeichnung „Umweltbildung Bayern“ erhält. Laut Ministerialrat Dr. Rudolf Kibler gehört Thomas Mitterer mit seinem „Lernort Bauernhof“ damit zum Kreis von über 100 Einrichtungen und Netzwerken, die gemeinsam und bayernweit die Leistungen und Chancen der Umweltbildung als erste und wichtige Säule einer Bildung für nachhaltige Entwicklung stärken und sich gleichzeitig auch in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess befinden. Im Rahmen des festlichen Auftakts der bayernweiten Kampagne „Wertvoller Leben“ in Würzburg wurden die 16 neuen Partner im Netzwerk „Umweltbildung Bayern“ mit ihren Programmen einzeln vorgestellt und erhielten ihre Auszeichnungsurkunde von Staatsminister Dr. Markus Söder.

Bild: Thomas Mitterer und seine Freundin Christine Kübelbeck erhielten die Auszeichnungsurkunde von Staatsminister Dr. Markus Söder (links). Rechts im Bild Marion Loewenfeld als Vorsitzende der Arbeitsgemein-schaft Natur- und Umweltbildung und Mitglied in dem Gremium, das über die Vergabe der Marke Umweltbildung Bayern entscheidet.

Während der Verleihung ergab sich für Thomas Mitterer auch die Möglichkeit, ein paar persönliche Worte mit dem Gesundheitsminister zu wechseln und Markus Söder auf den Seiml-Hof einzuladen. „Der hat sich recht angetan gezeigt und versprochen vorbeizuschauen, wenn er in der Nähe ist“, erzählt Thomas Mitterer nicht ohne Stolz. Ein bisschen skeptisch ist er aber schon, ob es zu dem Besuch des Ministers aufgrund dessen straffen Zeitplans auch tatsächlich kommen wird.

Das Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“ kennzeichnet Einrichtungen und Netzwerkeder Umweltbildung in Bayern, die qualitativ hochwertige Veranstaltungen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung anbieten. Dabei hat der Seiml-Hof mit seinem pädagogischen Konzept die Voraussetzungen für nachhaltige Bildung erbracht. Mit Programmen wie „Vom Korn zum Brot“ oder „Von der Milch zum Käse“ möchte Thomas Mitterer seinen Gästen auf seinem Lernort „Bauernhof“ die Erzeugung und Weiterverarbeitung von Nahrungsmitteln nahe bringen und sie nach Möglichkeit auch in einzelne Arbeitsabläufe mit einbinden. Dazu zählt auch ein Waldprogramm, wo ein Waldstück nur von Kindern bewirtschaftet wird und gemeinsam mit einem Förster Pflegearbeiten durchgeführt werden.

Laut dem Bayrischen Staatsministerium für Gesundheit und Umwelt haben die ausgezeichneten Einrichtungen und Netzwerke gemeinsam mit dem sogenannten Kernteam „Marketing für die Umweltbildung“ einen Prozess in Gang gesetzt, der die Qualität des Angebots sichern und fördern soll. Workshops ermöglichen es allen Beteiligten sowie allen Interessierten, sich weiter zu qualifizieren und ihr Angebot stetig zu verbessern. Dazu dient auch der Austausch zwischen den Einrichtungen sowie die zentral zur Verfügung gestellten Materialien. Grundlage des Prozesses ist ein gemeinsames Marketingkonzept für außerschulische Umweltbildungseinrichtungen, das im intensiven Dialog mit den Akteuren der Umweltbildung in Bayern im Kernteam „Marketing für die Umweltbildung“ erarbeitet wurde. Dazu gehören: die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung, der Bund Naturschutz, der Landesbund für Vogelschutz, der Plankstettener Kreis und das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unter der Federführung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit.

Artikel im Trostberger Tagblatt vom 05.05.10

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Letzte Änderung:
July 13. 2016 23:05:07